Indisch essen in Berlin? Restaurant Guru #nomnomberlin

Ich persönlich bin ja großer Fan der indischen Küche und war deshalb sehr froh, meine Freundin Sassi von einem Besuch bei Guru überzeugen zu können. Ich habe von dem Restaurant noch nichts gehört und wir haben es auf gut Glück während eines Spaziergangs durch Kreuzberg entdeckt.

Guru Kreuzberg

Der Laden befindet sich in der Körtestraße 30 in Kreuzberg am Südstern und hat jeden Tag von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Perfekt also für einen Ausflug zum Lunch oder Abendessen mit Absacker. Liefern tun sie leider nicht, aber immerhin kann man vorbestellen, das Essen abholen und zuhause genießen. Hier findet ihr weitere Informationen und die Speisekarte.

Um ehrlich zu sein, ist die Inneneinrichtung nicht wirklich hübsch, sondern eher spartanisch eingerichtet mit Holztischen- und stühlen. Dafür ist das Essen günstig und schmeckt. Man muss also abwägen, ob man für ein Candle-Light-Dinner vielleicht lieber eine andere Location wählen sollte oder sich nicht vom Schulbank-Flair abhalten lässt.Restaurant Guru Kreuzberg Berlin

Wir haben uns einen Mango Lassi (2,00 €) getrunken und uns zur Vorspeise Papadam, knusprigen Fladen aus Bohnenmehl (0,50 €), und zwei Dips bestellt. Einmal Pudina Chutney (Minzsoße) und Tamarind Chutney (süß-saure Soße, hergestellt aus der Frucht Tamarinde) für jeweils 1,50 €. Die Soßen sind wirklich reichlich, weshalb zwei Papadam nicht genug waren. Ich empfehle euch also entweder mehr Brot oder weniger Dips zu bestellen. Der Lassi war sehr lecker und fruchtig-frisch.Mango LassiIndische Dips

Sassi hat sich zur Hauptspeise für Chicken Vindaloo (8,50 €) entschieden. Dieses Gericht besteht aus eingelegtem Hühnerfleisch in Curry-Kokos-Sauce und Reis. Ich hatte keine Lust auf Fleisch und habe mir nach langem Überlegen Thali bestellt. Hier bekommt ihr Matter Panir (hausgemachter Rahmkäse in Curry-Sauce), gemischtes Gemüse, Kichererbsen, Reis, Bhatura (ein frittiertes Fladenbrot, was aussieht wie ein aufgeblasener Tintenfisch) und eine Nachspeise für 8,50 €. Wir waren beide super satt und mussten tatsächlich etwas übrig lassen (eher unüblich), die Portionsgrößen sind also ausreichend. Geschmacklich war auch alles super lecker. Ich denke, dass ich eine gute Wahl getroffen habe, weil man eine große Auswahl hat und verschiedene indische Leckerbissen probieren kann. Der Nachtisch ist leider unmöglich zu beschreiben. Er besteht aus einer süßen Masse, die nicht sonderlich außergewöhnlich schmeckt, aber auf eine seltsame Art und Weise süchtig macht.
Chicken VindalooThali indische Platte

Falls ihr also mal in Kreuzberg unterwegs seid und Lust indisch Essen in Berlin habt, kann ich euch das Restaurant Guru nur empfehlen. Die Preise sind in Ordnung und der Geschmack und die Größe der Portionen wirklich gut. Also dann: schmecken lassen!

Wie sieht es bei euch aus: mögt ihr indisch? Habt ihr einen Lieblingsinder in Berlin, den ich unbedingt mal besuchen und darüber bloggen muss?

Eure Ulle

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6 Gedanken zu “Indisch essen in Berlin? Restaurant Guru #nomnomberlin

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